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nimmersatt

April 2014

Wer oder was ist Nimmersatt? Rolle, Zustand, Haltung? Aufstieg oder Geschichte des Scheiterns? Suche nach (eigener) Identität in der Garderobe der Erfolgsmodelle?

Wie tanzt sich die Choreographie der Mächtigen und wer schreibt eigentlich die Schritte vor? – Es verbrennt sich leicht die Finger, wer um jeden Preis oben bleiben will, riskiert den Ausverkauf der eigenen Authentizität und sieht schon mal einer Hundefratze entgegen beim Blick in den Spiegel. What, do I fear myself? Ist es die grinsende Maske, die Angst macht, oder vielmehr die beunruhigende Ahnung, dass nichts zurückbleibt, wenn man sie ablegt? Kann man aus seiner eigenen Haut schlüpfen und sie zurücklassen wie eine Raupe ihren Kokon?

In der One-Woman-Performance Nimmersatt. Eine Dialyse exerziert Schauspielerin Regina Speiseder Machtrituale und deren Nebenwirkungen, entlarvt Gesten bayerischer Provinzpolitiker oder seziert als Hundebesitzer das Innerste des geliebten Tieres. Nimmersatt verabreicht eine Überdosis Macht und dringt ins Innerste der Choreographie der Macht.

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Team
Darstellerin Regina Speiseder
Regie Wolfgang Nägele
Kostüm/Bühne Franziska Boos
Dramaturgie Clara Holzheimer
Ton/Technik Josy Friebel
Musikalische Einstudierung Eva Hüster
Termine
11./12.und 13.April 2014
Halle 6, München

gefördert von

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